Ablauf und Praxis
Projektbericht: Schulhof-Reinigung im Landkreis Böblingen — ohne Chemie, in den Ferien
Schulhof, Spielgeräte, Tischtennisplatte, zugewachsene Betonplatten: Für eine Schule im Landkreis Böblingen haben wir den kompletten Außenbereich mit Heißwasser gereinigt — ohne Chemie, damit die Flächen sofort wieder für Kinder freigegeben werden konnten. So lief der Einsatz ab.
14. Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze
Das Objekt — Eine Schule im Landkreis Böblingen: Schulhof, Spielgeräte, Tischtennisplatte und die Wege aus Betonplatten.
Die Methode — Heißwasser unter Druck — die Hitze löst Schmutz und Kaugummis und erledigt das Fugenunkraut gleich mit.
Ohne Chemie — Auf Flächen, auf denen Kinder spielen, kommen bei uns grundsätzlich keine Reinigungsmittel zum Einsatz.
Der Zeitpunkt — Gereinigt wird in den Ferien — der Schulbetrieb bleibt komplett ungestört.
Sofort nutzbar — Keine Einwirkzeiten, keine Absperrfristen: Nach dem Abtrocknen sind alle Flächen wieder freigegeben.
Die Ausgangslage: ein Außenbereich, der in die Jahre gekommen war
Schulhöfe arbeiten hart: Hunderte Kinder täglich, Kaugummis, verschüttete Getränke, dazu Witterung und Laub von den umstehenden Bäumen. An dieser Schule im Landkreis Böblingen hatte sich über die Jahre das übliche Bild eingestellt — ein grauer Schmutzfilm auf den Belägen, dunkle Kaugummiflecken vor den Sitzbereichen, Grünbelag in den schattigen Ecken und Unkraut in den Fugen der Betonplatten.
Der Auftrag umfasste den kompletten Außenbereich: den Schulhof selbst, die Spielgeräte samt Tischtennisplatte und die Wege aus Betonplatten. Der Wunsch des Trägers war klar formuliert: gründlich sauber, aber ohne jeden Einsatz von Chemie — schließlich spielen hier täglich Kinder.
Mehr als Optik: Verkehrssicherung auf dem Schulgelände
Für Schulträger ist die Außenreinigung keine Kosmetikfrage. Auf einem Schulhof rennen, springen und stürzen Kinder täglich — und ein Belag mit Grünbelag oder feuchtem Schmutzfilm ist messbar glatter als ein sauberer. Die Verkehrssicherungspflicht liegt beim Träger; ein dokumentierter Reinigungsturnus ist deshalb auch ein Nachweis, dass man ihr nachkommt.
Dazu kommt der Zustand der Substanz: Unkraut in den Fugen sprengt auf Dauer Betonplatten auseinander, dauerfeuchter organischer Belag greift Oberflächen an, und was heute eine Reinigungsfrage ist, wird in fünf Jahren eine Sanierungsfrage. Regelmäßige Außenpflege ist für öffentliche Gebäude schlicht die günstigere Variante — verglichen mit dem Austausch ganzer Beläge.
Warum auf Schulhöfen keine Chemie eingesetzt werden sollte
Reinigungsmittel und Grünbelagentferner hinterlassen Rückstände — auf einem Schulhof landen die an Kinderhänden, auf Pausenbroten und über die Hofabläufe in der Kanalisation. Für Bildungseinrichtungen ist die chemiefreie Reinigung deshalb nicht nur die sauberere, sondern schlicht die einzig angemessene Lösung.
Heißes Wasser leistet dabei mehr, als viele erwarten: Bei 80 bis 100 °C lösen sich auch festgetretene Kaugummis und fettige Verschmutzungen, und die Hitze wirkt desinfizierend — auf Spielgeräten und Sitzflächen ein Wert für sich. Weil nichts einwirken muss, entfallen Absperrfristen komplett: Was abgetrocknet ist, ist freigegeben.
So sind wir vorgegangen
Schulhof und Wege
Die großen Flächen liefen über den Flächenreiniger — er arbeitet gleichmäßig, ohne Streifenbilder und ohne die Fugen der Betonplatten leerzuspülen. Kaugummis und einzelne hartnäckige Flecken bekamen eine gezielte Nachbehandlung mit der Lanze. Der Unterschied war schon nach den ersten Bahnen deutlich: Unter dem grauen Film kam die ursprüngliche Farbe des Belags zurück.
Spielgeräte und Tischtennisplatte
Bei Spielgeräten zählt Fingerspitzengefühl: Beschichtungen und Holzelemente dürfen nicht aufgeraut werden. Wir arbeiten hier mit reduziertem Druck und lassen die Temperatur die Arbeit machen. Die Tischtennisplatte — der Klassiker auf jedem Schulhof — wurde von Moos, eingetretenem Schmutz und Vogelkot befreit und war danach wieder das, was sie sein soll: eine Spielfläche, keine Grünfläche.
Unkraut auf den Betonplatten
Das Fugenunkraut auf den Wegen haben wir mit derselben Maschine erledigt: Die Hitze zerstört die Pflanzen bis in die Wurzel — chemische Unkrautvernichter wären auf befestigten Flächen ohnehin unzulässig. Wie das Verfahren im Detail funktioniert, erklärt unsere Seite zur Unkrautbeseitigung.
Grünbelag in den Schattenecken
Jeder Schulhof hat sie: die Nordseite hinter dem Gebäude, die Ecke unter den Bäumen, den Streifen an der Sporthallenwand. Dort, wo die Sonne selten hinkommt, saß auch hier der Grünbelag am dicksten — und genau dort ist er am gefährlichsten, weil die Flächen nach Regen tagelang feucht und glatt bleiben. Diese Zonen haben wir mit besonderer Sorgfalt bearbeitet; die Hitze tötet die Sporen ab, sodass der Belag deutlich später wiederkommt als nach einer kalten Reinigung.
Was an Schulen sonst noch zu reinigen ist
Der Hof ist meist nur der Anfang. An Schulgeländen sammeln sich weitere Flächen, die denselben Pflegebedarf haben: Eingangsbereiche und Treppen, auf denen sich täglich hunderte Schuhpaare den Schmutz abtreten. Fahrradständer und ihre Umgebung, wo Reifenabrieb und Tropföl zusammenkommen. Sitzstufen und Tribünen, die im Sommer als Klassenzimmer im Freien dienen. Und die Wege rund um Sporthalle und Mensa, die oft stärker frequentiert sind als der Hof selbst.
Für Träger lohnt es sich, solche Flächen in einem Einsatz zu bündeln: Die Maschine steht ohnehin vor Ort, die An- und Aufbauzeit fällt nur einmal an, und das Gelände wirkt danach als Ganzes gepflegt — nicht nur der Hof in der Mitte.
Planung mit dem Träger: vom ersten Kontakt zum Ferientermin
Bei öffentlichen Auftraggebern läuft die Vorbereitung etwas formeller als beim Privatkunden — und das ist gut so. Am Anfang steht eine Begehung mit Hausmeister oder Sachgebiet: Welche Flächen gehören dazu, wo sind Wasser- und Stromanschlüsse, welche Bereiche sind empfindlich, gibt es Auflagen zur Schmutzwasserführung? Daraus entsteht ein festes Angebot mit klar umrissenem Umfang — die Grundlage, die Träger für ihre Vergabe brauchen.
Der Einsatz selbst wird so gelegt, dass er niemanden stört: in die Ferien, bei kleineren Flächen auch auf ein Wochenende. Der Hausmeister muss nicht daneben stehen — Zugang, Wasserentnahme und Abschluss werden vorab geregelt, und nach dem Einsatz gibt es eine Foto-Dokumentation der gereinigten Bereiche. Gerade für Träger mit mehreren Liegenschaften hat sich dieses Vorgehen bewährt: Ein Ansprechpartner, ein Sammelangebot, eine dokumentierte Ausführung über alle Objekte.
Das Ergebnis — und warum die Ferien der richtige Zeitpunkt sind
Nach dem Einsatz war der Außenbereich flächig sauber: Beläge in der ursprünglichen Farbe, Spielgeräte ohne Grünbelag, Fugen ohne Unkraut, keine Kaugummiflecken mehr vor den Bänken. Und weil ohne Chemie gearbeitet wurde, gab es keine Wartezeiten — die Flächen waren mit dem Abtrocknen wieder nutzbar.
Solche Einsätze legen wir grundsätzlich in die Ferien: Der Schulbetrieb bleibt ungestört, die Flächen sind frei zugänglich, und zum Schuljahresbeginn präsentiert sich der Hof im besten Zustand. Für Träger hat das noch einen praktischen Vorteil — die Terminplanung ist in den Ferien deutlich flexibler als im laufenden Betrieb.
Für Schulen und Träger im Landkreis Böblingen
Von unserem Firmensitz in Böblingen erreichen wir jede Schule im Landkreis in kurzer Zeit — Besichtigungen lassen sich auch kurzfristig in den Schulalltag einplanen. Was wir für Schulträger, Kitas und andere Einrichtungen leisten, bündelt die Seite für öffentliche Einrichtungen; die zugehörige Leistung ist die Flächenreinigung für Kommunen.
Ihr Schulhof soll zum nächsten Ferienbeginn genauso dastehen? Schicken Sie uns ein paar Fotos der Flächen — Sie erhalten ein festes Angebot und einen Ferientermin, an dem der Betrieb garantiert nicht gestört wird.