Häufige Fragen zur chemiefreien Reinigung
Antworten rund um die Heißwasserreinigung: von der Pflasterpflege über Hausmittel bis zur Unkrautentfernung. Ist Ihre Frage nicht dabei, sprechen Sie uns einfach an.
Pflaster und Stein reinigen
Eine Imprägnierung kann sinnvoll sein, um Verschmutzungen vorzubeugen und die Reinigung zu erleichtern. Ob sie sich lohnt, hängt vom Stein und der Nutzung ab. Eine Versiegelung ist nur in bestimmten Fällen empfehlenswert.
Nach einer gründlichen Reinigung stellt sich oft die Frage, ob man Pflastersteine zusätzlich schützen sollte. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Imprägnierung und Versiegelung.
Eine Imprägnierung dringt in den Stein ein und macht ihn wasser- und schmutzabweisend, ohne die Optik stark zu verändern. Sie erleichtert die spätere Reinigung, weil Schmutz weniger tief eindringt. Das ist besonders bei saugfähigen Steinen sinnvoll.
Eine Versiegelung legt dagegen einen Film auf die Oberfläche. Sie kann die Farbe auffrischen, muss aber regelmäßig erneuert werden und ist nicht für jeden Stein geeignet. Wir beraten Sie bei der Besichtigung, ob und welche Nachbehandlung für Ihre Fläche passt.
Von Hausmitteln wie Essig, Salz oder Soda raten wir ab. Sie schädigen Fugen, Pflanzen und Grundwasser und sind auf befestigten Flächen oft nicht zulässig. Heißes Wasser reinigt gründlicher und umweltfreundlich.
Im Internet kursieren viele Tipps zur Pflastersteinreinigung mit Hausmitteln. Essig, Salz, Soda oder Backpulver sollen gegen Moos und Schmutz helfen. In der Praxis richten diese Mittel jedoch oft mehr Schaden als Nutzen an.
Essig und Salz gelangen über die Fugen ins Erdreich und schädigen angrenzende Pflanzen. Auf befestigten Flächen ist ihr Einsatz zudem meist nicht erlaubt, weil sie ins Grundwasser gelangen. Soda kann helle Steine verfärben.
Die gründlichste und umweltfreundlichste Methode ist heißes Wasser unter Druck. Es löst Schmutz und Grünbelag porentief, tötet Sporen ab und kommt ganz ohne Chemie oder Hausmittel aus.
Frische Öl- und Fettflecken sollten Sie zuerst mit einem saugfähigen Material abdecken. Für die eigentliche Reinigung ist heißes Wasser ideal, es löst Fette deutlich besser als kaltes und meist ohne Rückstände.
Öl- und Fettflecken sind auf Pflaster besonders hartnäckig, weil sie tief in den porösen Stein einziehen. Je frischer der Fleck, desto besser die Chancen auf vollständige Entfernung.
Streuen Sie auf frische Flecken zunächst ein saugfähiges Material wie Katzenstreu oder Sand, um überschüssiges Öl aufzunehmen. Reiben Sie es nicht ein.
Für die eigentliche Reinigung ist heißes Wasser das Mittel der Wahl. Die Hitze löst Fette und Öle, die kaltes Wasser zurücklässt. Bei alten, tief eingezogenen Flecken erreichen wir in der Regel eine deutliche Aufhellung, bei frischen oft die vollständige Entfernung.
Am wirksamsten und umweltfreundlichsten ist heißes Wasser: Es schädigt den Wurzelansatz, sodass das Unkraut langsamer nachwächst. Chemische Unkrautvernichter sind auf befestigten Flächen verboten.
Unkraut in Pflasterfugen ist ein Dauerthema. Mechanisches Auskratzen ist mühsam und das Grün kehrt schnell zurück. Chemische Unkrautvernichter sind auf befestigten Flächen wie Einfahrten und Wegen gesetzlich verboten, weil sie ins Grundwasser gelangen.
Die beste Methode ist heißes Wasser. Es dringt in die Fuge ein und zerstört die Zellstruktur der Pflanze bis in den Wurzelansatz. Dadurch wächst das Unkraut deutlich langsamer nach als nach reinem Abflammen oder Auskratzen.
HDR Wasserkraft entfernt Unkraut aus den Fugen im selben Arbeitsgang wie die Flächenreinigung, ganz ohne Chemie.
Problematisch sind lose verlegte oder bereits gerissene Platten, stark sandender Sandstein und abplatzender Beton. Dort steht der Substanzerhalt über dem Reinigungsergebnis.
Nicht der Stein selbst ist das Problem, sondern sein Zustand. Granit, Basalt und Betonpflaster vertragen die Reinigung praktisch immer. Kritisch wird es, wenn die Oberfläche bereits geschädigt ist: Sandstein, der bei Berührung Körner abgibt, Beton mit abplatzender Deckschicht oder Platten, die nur lose im Splittbett liegen.
In diesen Fällen prüfen wir vor Beginn an einer unauffälligen Stelle, was möglich ist. Wenn eine Reinigung dem Belag mehr schadet als nützt, sagen wir das offen und raten ab. Genau deshalb ist die Besichtigung vor Ort kostenlos und unverbindlich.
Ja, solange es frostfrei ist. Bei Minusgraden pausieren wir, weil das Wasser auf der Fläche gefrieren und eine Rutschgefahr entstehen würde.
Die Heißwasserreinigung ist kein reines Sommergeschäft. Zwischen Herbst und Frühjahr ist die Nachfrage sogar geringer, wodurch Termine kurzfristiger verfügbar sind. Voraussetzung ist lediglich frostfreies Wetter am Reinigungstag.
Wer im Spätwinter reinigen lässt, geht mit einer sauberen Fläche in die Gartensaison und muss nicht auf den Frühjahrsandrang warten. Im März und April ist die Nachfrage nach Pflastersteinreinigung am höchsten.
Rund um die Reinigung
Ja. Wir reinigen ausschließlich mit heißem Wasser unter Druck (80 bis 100 °C). Die Hitze löst Schmutz und wirkt desinfizierend, ganz ohne Reinigungschemie.
Heißes Wasser löst Fette, Öle und organische Verschmutzungen deutlich gründlicher als kaltes und tötet Sporen und Keime ab. Das Ergebnis hält länger und bleibt materialschonend.
Sie stellen unverbindlich eine Anfrage, wir besichtigen die Fläche kostenlos vor Ort und Sie erhalten ein faires Festpreis-Angebot. Nach Ihrer Anfrage melden wir uns innerhalb von 24 Stunden.
Von Böblingen aus in Sindelfingen, Herrenberg, Leonberg, Tübingen, Stuttgart und der gesamten Region Stuttgart. Auch weiter entfernte Objekte auf Anfrage.
Wir arbeiten normal weiter. Regen stört die Heißwasserreinigung nicht, die Fläche wird ohnehin nass. Verschoben wird nur bei Frost oder Sturm.
Anders als bei Arbeiten mit Beschichtungen oder Chemie spielt Regen bei uns keine Rolle. Das Ergebnis entsteht durch Temperatur und Druck, nicht durch ein Mittel, das antrocknen müsste.
Verschoben wird ausschließlich bei Frost, weil das Wasser auf der Fläche gefrieren würde, und bei Sturm, wenn mit Hubarbeitsbühne gearbeitet wird. In beiden Fällen melden wir uns rechtzeitig und stimmen einen neuen Termin ab.
Sie erhalten nach Abschluss eine Rechnung über den zuvor vereinbarten Festpreis, mit ausgewiesener Umsatzsteuer. Vorkasse verlangen wir nicht.
Grundlage ist immer das Festpreis-Angebot aus der Besichtigung. Solange sich der Auftragsumfang nicht ändert, gibt es keine Nachforderungen — auch dann nicht, wenn die Fläche mehr Aufwand macht als erwartet.
Für Privatkunden ist der Anteil der Arbeitsleistung in der Rechnung separat ausgewiesen, damit Sie ihn als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend machen können. Gewerbliche und kommunale Auftraggeber erhalten die Rechnung im gewohnten Format.
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