Kunstwerkreinigung für Skulpturen und Kunst im öffentlichen Raum
Kunstwerkreinigung von HDR Wasserkraft befreit Skulpturen, Stelen und Objekte im Freien von Moos, Flechten, Algen und Grünbelag — ausschließlich mit heißem Wasser, ohne Chemie und mit fein dosiertem Druck. Für Skulpturenwege, Kunst am Bau und Kunstobjekte auf Plätzen in Böblingen und der Region Stuttgart.

Warum brauchen Kunstwerke im Freien eine besondere Reinigung?
Kunst im Außenbereich steht das ganze Jahr im Wetter. Auf Wetterseiten setzen sich Algen, Moos und Flechten fest, Regenwasser zieht Schmutzfahnen über Oberflächen, unter Bäumen kommen Blütenstaub, Harz und Vogelkot dazu. Was der Künstler als Form und Materialwirkung gedacht hat, verschwindet dann Jahr für Jahr ein Stück weiter unter einer grau-grünen Schicht.
Gleichzeitig ist ein Kunstwerk kein Bodenbelag: Es gibt keine zweite Fläche daneben, an der sich etwas ausprobieren ließe, und ein Fehler ist nicht zu reparieren. Deshalb arbeiten wir mit Heißwasser statt mit Chemie und mit fein dosiertem Druck statt mit voller Leistung — die Hitze löst den Bewuchs, das Material bleibt unangetastet.
Kunst im Freien braucht eine eigene Handschrift
Jedes Objekt ist ein Einzelstück. Wir stimmen Temperatur, Druck und Abstand auf Material und Oberfläche ab — nicht umgekehrt.
Materialgerecht statt pauschal
Cortenstahl, Beton, Sandstein, Marmor und lackierter Stahl verhalten sich völlig unterschiedlich. Wir arbeiten uns an jedem Objekt behutsam heran, statt ein Standardprogramm abzuspulen.
Bewuchs runter, Charakter bleibt
Moos, Flechten und Algen verschwinden — die gewollte Rostpatina des Cortenstahls und die Struktur des Steins bleiben erhalten.
Ohne Chemie
Gereinigt wird allein mit heißem Wasser. Kein Reinigungsmittel, das ins Erdreich läuft, Patina verfärbt oder Beschichtungen angreift.
































So funktioniert's
- Schritt 1
Anfrage stellen
Sie schildern uns kurz Fläche und Verschmutzung, gern mit einem Foto. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
- Schritt 2
Besichtigung & Angebot
Wir schauen uns die Fläche vor Ort an und erstellen ein faires Festpreis-Angebot.
- Schritt 3
Porentief sauber
Wir reinigen mit Heißwasser, saugen das Schmutzwasser bei Bedarf ab und übergeben Ihnen eine wie neu wirkende Fläche.
Das ist bei der Kunstwerkreinigung enthalten
Von der Probefläche bis zum sauberen Umfeld.
- Begutachtung von Material, Oberfläche und Bewuchs vor Ort
- Probefläche am Objekt und Abstimmung des Ergebnisses
- Reinigung mit Heißwasser ohne Chemie, materialgerecht dosiert
- Auf Wunsch Sockel, Bodenplatte und Zuweg gleich mit gereinigt
Was auf Kunstwerken im Freien wächst
Skulpturen im Grünen sind ideale Wuchsorte: Sie stehen frei, sind ständig feucht und werden nie betreten. Auf der Nord- und Wetterseite bilden sich zuerst Algen als grünlicher Film, danach folgen Moospolster in Fugen, Kanten und Vertiefungen, zuletzt Flechten, die sich als hellgraue oder gelbliche Krusten festsetzen und mit ihren Haftorganen fest im Material verankern.
Dieser Bewuchs ist nicht nur ein optisches Problem. Moos und Flechten halten Feuchtigkeit dauerhaft an der Oberfläche, statt sie abtrocknen zu lassen. Bei Stein arbeitet diese Nässe im Frost-Tau-Wechsel an der Substanz, bei Beton fördert sie Ausblühungen, bei beschichteten Objekten unterwandert sie langfristig den Lack. Eine regelmäßige Reinigung ist damit auch Werterhalt.
Dazu kommen Verschmutzungen von außen: Vogelkot, der aggressiv auf Oberflächen wirkt, Schmutzwasserfahnen von Sockeln und Bodenplatten, Staub aus der Landwirtschaft und der graue Film, den Straßenverkehr über die Jahre auf allem hinterlässt.
Jedes Material verlangt etwas anderes
Cortenstahl und Stahlskulpturen
Cortenstahl lebt von seiner Rostschicht: Sie ist gewollt, sie schützt das Material und sie macht die Farbwirkung des Objekts aus. Eine Reinigung darf diese Patina nicht abtragen, sondern nur das entfernen, was darauf sitzt — Flechten, Moos und Algen, die sich besonders gern auf waagerechten Kanten und Kugelrundungen ansiedeln. Wir arbeiten uns deshalb an jedem Stahlobjekt mit reduziertem Druck und größerem Abstand heran und prüfen an einer unauffälligen Stelle, wie das Material reagiert, bevor die ganze Fläche drankommt.
Beton, Sichtbeton und Kunststein
Betonobjekte und Sitzelemente auf Plätzen sind meist die schmutzigsten Kunstwerke überhaupt: Sie stehen mitten im Alltag, werden berührt, bekommen Straßenschmutz ab und saugen als offenporiges Material alles auf. Hier bringt heißes Wasser den entscheidenden Unterschied — es löst den Schmutz aus den Poren, ohne dass die Oberfläche mit hohem Druck aufgeraut werden muss.
Betonoberflächen behandeln wir dabei so, wie wir es von der Reinigung großer Flächen für Kommunen gewohnt sind: erst die Verschmutzung verstehen, dann die Einstellung wählen. Denn ein aufgerauter Sichtbeton nimmt danach schneller wieder Schmutz an als vorher — der scheinbar gründlichere Weg ist der schlechtere.
Naturstein, Sandstein und Marmor
Stelen aus Sandstein, Findlinge und Marmorarbeiten sind besonders empfindlich, weil das Material weich ist und Details schnell verloren gehen. Wir gehen hier so vor wie bei der Natursteinreinigung insgesamt: niedriger Druck, viel Wärme, Geduld. Bei historischen Objekten — alten Brunnen, Denkmälern, Grabmalen und Kirchenumfeld — greift ohnehin unsere Kirchen-, Brunnen- und Denkmalreinigung, die noch einmal enger mit der Denkmalpflege abgestimmt ist.
Lackierte und beschichtete Objekte
Farbig lackierte Kunstwerke, pulverbeschichtete Rahmen und bemalte Objekte reinigen wir am zurückhaltendsten. Hier geht es nur darum, den Grünbelag und den Schmutzfilm abzunehmen, ohne die Beschichtung zu belasten. Ist ein Lack bereits spröde oder abgeplatzt, sagen wir das vorher — dann ist eine Reinigung Vorbereitung für eine Instandsetzung, nicht ihr Ersatz.
Skulpturenwege, Kunst am Bau und Objekte auf Plätzen
Ein Skulpturenweg ist für uns kein einzelner Auftrag, sondern eine Route: mehrere Objekte, oft über Kilometer verteilt, häufig frei in der Wiese und ohne Wasseranschluss in der Nähe. Genau dafür ist unsere Ausrüstung gebaut — Anhänger mit eigener Heißwasseranlage und eigenem Wassertank, der auf dem Feldweg genauso funktioniert wie auf dem asphaltierten Parkplatz. So arbeiten wir eine Station nach der anderen ab, ohne dass die Gemeinde Infrastruktur stellen muss.
Auf Plätzen und in Ortszentren kommt der laufende Betrieb dazu: Wir stimmen den Termin so ab, dass Fußgänger und Anlieger möglichst wenig merken, sichern den Arbeitsbereich und hinterlassen die Fläche rund um das Objekt sauber. Bei Kunst am Bau — Objekten an Schulen, Verwaltungsgebäuden, Kliniken und Firmengeländen — läuft es genauso: Reinigung im Randzeitfenster, Rücksicht auf Bepflanzung und angrenzende Flächen.
Auftraggeber sind meist Städte und Gemeinden, Bauhöfe, Kunststiftungen und Vereine, dazu Unternehmen mit Kunst auf dem eigenen Gelände. Wie das bei uns abläuft, steht ausführlich auf der Seite für Kommunen und öffentliche Auftraggeber.
Vorher absprechen, nicht hinterher erklären
Ein Kunstwerk gehört jemandem — der Gemeinde, einer Stiftung, einem Unternehmen — und stammt von jemandem, der eine Vorstellung davon hat, wie es aussehen soll. Deshalb steht am Anfang immer die Frage, wie weit die Reinigung gehen soll: Nur der Bewuchs herunter? Auch die Schmutzfahnen? Oder soll die gewollte Alterung ausdrücklich erhalten bleiben?
Bei Objekten, deren Künstlerinnen und Künstler noch erreichbar sind, lohnt sich eine kurze Rückfrage vor dem Einsatz — gerade bei Patina, Beschichtungen und farbigen Oberflächen. Wir machen an jedem Objekt eine Probefläche, zeigen das Ergebnis und arbeiten erst dann weiter. Das kostet zwanzig Minuten und verhindert Diskussionen, die sich hinterher nicht mehr auflösen lassen.
Kunstwerkreinigung in Böblingen und der Region Stuttgart
Unser Einsatzgebiet ist die Region rund um Böblingen und Stuttgart: Sindelfingen, Ehningen, Holzgerlingen, Herrenberg, Leonberg, Tübingen, Esslingen und die umliegenden Gemeinden. Gerade hier stehen ungewöhnlich viele Objekte im Freien — Skulpturenwege am Ortsrand, Kunst am Bau an öffentlichen Gebäuden, Werke auf Firmengeländen. Kurze Wege heißen kurze Reaktionszeiten: Besichtigung, Angebot und Einsatz lassen sich zügig takten.
Der beste Zeitpunkt liegt im Frühjahr und im Herbst. Im Frühjahr kommt das Objekt sauber in die Saison, in der es am meisten gesehen wird; im Herbst geht es ohne Bewuchspolster in den Winter, sodass sich weniger Feuchtigkeit an der Oberfläche hält. Viele Gemeinden legen die Reinigung ihrer Skulpturen deshalb in einen festen Turnus.
Erfahrung, die man dem Objekt ansieht
Ob eine Reinigung gelingt, entscheidet sich nicht am Gerät, sondern am Blick für das Material: Was sitzt da auf der Oberfläche, wie fest hängt es, und was verträgt der Untergrund? Inhaber Zoltan Guttmann bringt über 40 Jahre Erfahrung in der professionellen Reinigung mit — und die Ruhe, an einem Kunstwerk lieber zweimal anzusetzen als einmal zu viel Druck zu geben.
Mehr als 900 gereinigte Objekte in der Region stehen für diese Arbeitsweise. Bei Kunstwerken zeigt sie sich besonders deutlich: Nach der Reinigung soll niemand sehen, dass gereinigt wurde — man soll nur wieder das Werk sehen.
Kunstwerkreinigung anfragen: Ablauf und Angebot
Den Aufwand bestimmen Größe und Anzahl der Objekte, Material, Grad des Bewuchses und die Erreichbarkeit der Standorte. Deshalb starten wir immer mit einer kostenlosen Besichtigung: Wir sehen uns die Objekte an, machen bei Bedarf eine Probefläche und erstellen ein faires Festpreis-Angebot — bei mehreren Standorten auch als Gesamtpaket für den ganzen Weg.
Auf Wunsch nehmen wir das Umfeld gleich mit: Sockel, Bodenplatten, Sitzelemente, Zuwege und Informationstafeln. So wirkt am Ende nicht nur das Kunstwerk gepflegt, sondern der ganze Ort, an dem es steht.
Passende Leistungen

Kirchen-, Brunnen- und Denkmalreinigung
Kirchen-, Brunnen- und Denkmalreinigung mit Heißwasser, besonders schonend für historische Substanz.
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Natursteinreinigung
Materialschonende Natursteinreinigung ohne Chemie mit Heißwasser für Granit, Sandstein, Marmor und Co.
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Flächenreinigung für Kommunen
Chemiefreie Flächenreinigung für Kommunen: Schulhöfe, Gehwege, Plätze und Parkplätze mit Heißwasser.
WeiterlesenHäufige Fragen zur Kunstwerkreinigung
Mit voller Leistung angesetzt: ja. Wir arbeiten deshalb mit heißem Wasser und reduziertem Druck und tasten uns an jedem Objekt langsam heran — an einer unauffälligen Stelle beginnend, mit größerem Abstand und erst nach einer Probefläche auf der ganzen Oberfläche.
Ja. Die Patina ist Teil des Kunstwerks und schützt den Stahl — sie wird nicht abgetragen. Entfernt wird nur, was darauf sitzt: Flechten, Moos, Algen und Schmutzfilm. Danach wirkt die Rostfarbe wieder gleichmäßig statt fleckig-grün.
Nein. Wir reinigen ausschließlich mit heißem Wasser. Gerade bei Kunstwerken, die frei in Wiesen und an Wegen stehen, wäre jedes Reinigungsmittel ein unnötiges Risiko für Boden und Bewuchs ringsum — und für die Oberfläche des Objekts selbst.
Ja, das ist sogar der Regelfall. Unser Anhänger bringt Heißwasseranlage und Wassertank mit, deshalb sind wir nicht auf einen Anschluss vor Ort angewiesen und arbeiten die Standorte nacheinander ab — auch abseits befestigter Wege. Für mehrere Objekte gibt es ein Gesamtangebot.
Wenn die Künstlerin oder der Künstler erreichbar ist, empfehlen wir eine kurze Rückfrage — vor allem bei Patina, Farbe und Beschichtungen, wo die gewollte Wirkung Auslegungssache ist. Wir zeigen vorab eine Probefläche, damit die Entscheidung an einem echten Ergebnis fällt und nicht an einer Beschreibung.
Frühjahr und Herbst. Im Frühjahr geht das Objekt sauber in die Saison, im Herbst ohne Moospolster in den Winter, sodass sich weniger Feuchtigkeit hält. Viele Gemeinden legen ihre Skulpturenreinigung deshalb in einen festen Turnus.
Skulpturen und Kunstobjekte wieder sichtbar machen: kostenlose Besichtigung, faires Festpreis-Angebot
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